Digitalisierung2021-06-11T12:16:54+02:00

„Uns interessiert, wie etwas mit Datenschutz geht
und nicht wie etwas nicht geht. Und oft funktioniert
es mit Datenschutz sogar besser als ohne.“

Tatjana Weichel
Unternehmensberaterin im Datenschutz,
Teammitglied der Beratung im Gesundheitswesen
Tatjana Weichelt

„Uns interessiert, wie etwas mit Datenschutz geht
und nicht wie etwas nicht geht. Und oft sogar besser als ohne.“

Tatjana Weichel
Unternehmensberaterin im Datenschutz,
Teammitglied der Beratung im Gesundheitswesen

Digitalisierung by ds²

Die Potenziale einer durchgängigen Digitalisierung erscheinen schier unendlich. Gerade in großen Unternehmen, bei komplexen Konzernstrukturen oder der Integration von Neugründungen und Akquisitionen. Die Menge der Chancen geht einher mit einer großen Zahl von Herausforderungen.

Zwischen gleichartigen Systemen gilt es eine Wahl zu treffen; sich funktional überlappende Systeme – die bei Abteilungswechseln händische Datenbrücken oder die Doppelpflege gleicher Daten erfordern – sind zu harmonisieren. Bei der Einrichtung eines integrierten Datenschutzmanagements werden solche Doppel- oder Blindprozesse schnell offensichtlich. Einsparungen und Risikominderung sind häufig erfreuliche Nebeneffekte dieser Datenschutzprojekte.

Bedeutung des Datenschutzes für die Digitalisierung

Die Integration einer umfassenden Datenschutz-Compliance ist ganz einfach, wenn Datenschutzexperten frühzeitig in die Auswahl und Weiterentwicklung von Software einbezogen werden. Dann können sie vorab prüfen, was eine neue Software von Haus aus leistet und welche Datenschutz- und Sicherheitsmaßnahmen der Anbieter bereits ergriffen hat.

Für den Integrierten Datenschutz – wie wir bei ds² diesen Teil unserer Arbeit nennen – reicht ein Wissen um die rechtlichen Vorgaben in der Regel nicht aus. Hier bedarf es auch Know-how in Sachen IT-Management und maximal effizienter Prozesse. Denn Datenschutz ist erst dann gut umgesetzt, wenn er in die Unternehmensprozesse integriert ist und diese möglichst nachhaltig vereinfacht.

Leistungen von ds² für Ihre Digitalisierung

Das ds²-Team um Thomas Spaeing unterstützt Sie in Ihrer Digitalisierungsstrategie und bei der Umsetzung Ihrer Digitalisierungsprojekte. ds² erbringt diese Leistungen in Unterstützung Ihrer internen Datenschutzabteilung oder als externer Datenschutzkoordinator, als externer Datenschutzbeauftragter und bei Bedarf auch als Beirat für Datenschutz auf der Managementebene.

Unsere Leistungen

Häufige Fragen rund um Digitalisierung

Datenschutz ist juristisch, technisch und organisatorisch ein komplexes Thema. Wir von ds² haben es uns zur Aufgabe gemacht, allgemeinverständliche Antworten für die zu geben, die den Datenschutz letztendlich verantworten und in ihren Firmen, Behörden und Einrichtungen integrieren müssen: die Unternehmer, Vorstände, Geschäftsführer, Entscheider. Sollte Ihnen eine Frage und eine Antwort fehlen, freuen wir uns auf Ihren Hinweis an info[at]ds-quadrat.de.

Welche Einstellungen zum Datenschutz kann ich bei meinem Browser vornehmen?2021-05-21T11:07:47+02:00

Beim Browser sollten Sie stets darauf achten, die aktuellste Version zu nutzen. Bei Mozilla Firefox können Sie beispielsweise unter „Extras“ à „Einstellungen“ à „Allgemein“ à „Firefox-Updates“ einstellen, dass Firefox sich automatisch die aktuellsten Updates zieht. Regelmäßig sollten auch die Add-ons gecheckt werden. Denn diese haben oftmals umfassende Zugriffsmöglichkeiten auf die Inhalte der besuchten Websites. Ungenutzte Add-ons sollten daher entfernt werden. Viele Websites nutzen Tracking-Tools, um die Aktivitäten nachvollziehen zu können. Im Browser können Sie diese (teilweise durch Erweiterungen) blockieren. Bei Mozilla Firefox können Sie beispielsweise unter „Extras“ à „Datenschutz & Sicherheit“ à „Browser-Datenschutz“ einstellen, dass Websites eine „Do Not Track“-Information gesendet wird, dass die eigenen Aktivitäten nicht verfolgt werden sollen. Außerdem sollten Sie die Berechtigungen hinsichtlich des Zugriffs auf die Kamera, das Mikrofon und den Standort je nach Erforderlichkeit vergeben (bei Mozilla Firefox ebenfalls unter „Datenschutz & Datensicherheit“).

Wie kann ich meinen WLAN-Router vor Zugriffen schützen?2021-05-21T11:06:01+02:00

Nicht nur beim Rechner und beim Smartphone, sondern auch beim WLAN-Router sollte ein sicheres Passwort genutzt werden. Es empfiehlt sich, das voreingestellte Passwort aus Sicherheitsgründen direkt nach Kauf des Routers zu ändern. Gäste sollten höchstens über ein separates Gast-Netz mit temporären Passwort Zugriff haben. Zudem sollte immer darauf geachtet werden, dass stets die aktuellste Geräte-Firmware genutzt wird. Um keine wichtigen Updates zu verpassen, können automatische Updates eingeschaltet werden. Da das Wi-Fi Protected Setup (WPS) und das Universal Plug and Play (UPnP) immer wieder von Angreifern missbraucht werden, empfiehlt es sich, diese über das Webinterface des Routers auszuschalten.

Welche Sicherheitseinstellungen sollte ich bei Windows 10 vornehmen?2021-05-21T11:04:45+02:00

Über das Startmenü erreichen Sie die Einstellungen, in denen Sie unter „Update und Sicherheit“ einstellen können, dass regelmäßig alle Updates installiert werden. Des Weiteren sollten Sie darauf achten, dass der Browser und weitere Apps wie Office oder der PDF-Viewer immer up to date sind. Ob Ihr Virenscanner aktuell ist, können Sie nachsehen, indem Sie im Menü-Punkt „Update und Sicherheit“ auf „Windows-Sicherheit“ gehen. Unter „Viren- & Bedrohungsschutz“ sehen Sie, ob Maßnahmen erforderlich sind. Neben einem sicheren Passwort und einem regelmäßigen Backup sollten Sie darauf achten, dass Microsoft keinen Zugriff auf alle Daten hat. Diesbezüglich sollten im Startmenü unter „Datenschutz“ nur die Funktionen eingeschaltet werden, die tatsächlich auch erforderlich sind. Insbesondere unter dem Menüpunkt „Diagnose und Feedback“ sollten die Schieberegler auf „Aus“ geschaltet werden.

Gibt es Sicherheitsrisiken, die man bedenken sollte und gegebenenfalls minimieren kann?2021-05-21T11:02:45+02:00

Ein digitalisierter Prozess kann nur gut funktionieren, wenn die Datenbasis stimmt. Mit Sicherheit fallen in Ihrem Unternehmen mehr Daten an, als Sie benötigen. Da Speicherplatz unbegrenzt scheint, ist dies ein Risiko der Digitalisierung, der mit dem Datenschutz entgegengewirkt werden kann, indem Löschkonzepte erstellt werden und automatisierte Löschungen im System vorgenommen werden.

Durch weitere technische und organisatorische Maßnahmen, die die DSGVO vorschreibt und durch die Erstellung von Risikoanalysen werden Risiken erkannt und können gebannt werden. Der Datenschutz schützt auch ihre Geschäftsgeheimnisse.

Wie organisiert man verschiedene IT-Systeme, die teils über Jahre gewachsen sind?2021-05-21T11:03:09+02:00

Digitalisierung bedeutet Veränderung. Ein Change Management kann dabei helfen, die Veränderung anzugehen. Es sind Teams aus Verantwortlichen und Anwendern zu bilden. Durch den Einsatz digitaler Systeme bzw. Technologien verändert sich auch die Arbeitswelt Ihrer Mitarbeiter/innen. Sie sind durch Vermittlung von Fachwissen auf die Digitalisierung vorzubereiten.

Wie beginnt man mit der Digitalisierung?2021-05-21T11:03:31+02:00

Die Digitalisierung sollte man strategisch angehen. Ihr ds²-Berater unterstützt Sie bereits bei der Planungsphase und zeigt Ihnen Prozesse zur Einführung neuer digitaler Systeme auf, um sämtliche datenschutzrechtliche Aspekte zu berücksichtigen und damit eine erfolgreiche Digitalisierung in Ihrem Unternehmen zu erzielen. Jede neue oder geänderte Verarbeitungstätigkeit wird aus Datenschutzsicht nach bestimmten Phasen abgearbeitet. Voran steht die Beschreibung der Verarbeitungstätigkeit, insbesondere einer Beschreibung der personenbezogenen Daten die verarbeitet werden sollen sowie den Zweck, zu welchem die Verarbeitung erfolgt. Die Verarbeitung kann beispielsweise das Abspeichern von Vertragsdaten einer Person, die Lohnbuchhaltung oder die Datenübermittlung an Dienstleister sein. Hinzukommen die Erstellung von Risikoanalysen und ggfs. Datenschutzfolgenabschätzungen, Informationspflichten, Einwilligungen oder beispielsweise Betriebsvereinbarungen.

Aktuelles zu Datenschutz und Digitalisierung

Top 5 Bußgelder aus dem Monat Mai

Die von SAP und der Telekom entwickelte Corona-Warn-App steht seit dem 16.06.2020 zum Download bereit. Die Bleutooth-gestützte App dient der Nachverfolgung von Infektionsrisiken. Dabei wird durch Bildung eines Dauer- und Entfernungsprofils nach statistischen Berechnungsvorschriften ein individueller Risiko-Score ermittelt. Wir beleuchten die datenschutzrechtlichen Themen in diesem Zusammenhang.

Neue Standardvertragsklauseln

Die von SAP und der Telekom entwickelte Corona-Warn-App steht seit dem 16.06.2020 zum Download bereit. Die Bleutooth-gestützte App dient der Nachverfolgung von Infektionsrisiken. Dabei wird durch Bildung eines Dauer- und Entfernungsprofils nach statistischen Berechnungsvorschriften ein individueller Risiko-Score ermittelt. Wir beleuchten die datenschutzrechtlichen Themen in diesem Zusammenhang.

Aufsichtsbehördliche Kontrollen

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Verstecke im Krankenhaus

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Corona-Warn-App

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SMS Betrug

Aktuell werden SMS verschickt, die angebliche Pakete ankündigen. Bei einem Klick auf den Link wird Schadsoftware auf dem Smartphone installiert. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Phishing erkennen und wie Sie sich schützen können.

Missbrauch von Betroffenenrechten

Im Auftrag von Betroffenen wird ein immaterieller Schadensersatz wegen Verletzung von Betroffenenrechten durch Rechtsanwälte und die dafür entstandenen Rechtsanwaltskosten geltend gemacht. Bei einem Nicht Tätigwerden droht der Rechtsanwalt die gerichtliche Durchsetzung des Anspruchs an. Lesen Sie hier, was sich dahinter verbirgt und was im Falle eines Falles zu tun ist.

Tag der offenen Tür für Hacker

Am 05.03.2021 informierte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in einer Pressemitteilung über eine kritische Schwachstelle in Exchange-Servern, von der schätzungsweise zehntausende Server in Deutschland betroffen seien.

Unzureichende Sicherung von Krankenakten

Die niederländische Datenschutzbehörde Autoriteit Persoonsgegevens, hat im Februar 2021 ein Bußgeld in Höhe von 440.000 € gegen ein Amsterdamer Krankenhaus erhoben. Dies ist nicht das erste Bußgeld dieser Art gegen ein Krankenhaus.

Eine Website ohne Cookie-Banner?

Das Thema Cookie-Banner ist in aller Munde. Und dennoch besteht diesbezüglich in vielen Unternehmen (teilweise sogar Werbeagenturen) Unsicherheit. Wann muss man einen Cookie-Banner setzen und kann eine Website eigentlich auch ohne Cookie-Banner rechtskonform sein?

Speichern Ja – aber nicht endlos!

Immer wieder wird deutlich, dass bei vielen Unternehmen hinsichtlich des Prinzips der Speicherbegrenzung noch dringender Handlungsbedarf besteht. Auch die datenschutzrechtlichen Aufsichtsbehörden decken diesbezüglich kontinuierlich Defizite auf. Dies kommt Unternehmen teuer zu stehen. Aber wie geht es denn nun richtig?

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