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Top 5 Bußgelder aus dem Monat Mai

Die spanische Aufsichtsbehörde hat an zwei Unternehmen aus dem Bereich der Energieversorgung ein Bußgeld in Höhe von jeweils 1,5 Millionen Euro wegen unzureichender Information bei Abschluss eines Vertrages per Telefon, über Geschäftsstellen oder bspw. Website-Formular, insbesondere wegen fehlendem Hinweis auf die Betroffenenrechte gem.  Art. 15 ff. DSGVO und Rechtsgrundlage, verhängt. Des Weiteren haben beide Unternehmen keine ausreichenden technischen und organisatorischen Maßnahmen getroffen, um die Identität und Vertragsabschlussbefugnis zu überprüfen. Stichwort: Grundsatz des Datenschutzes durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen gemäß Art. 25 DSGVO

Die niederländische Aufsichtsbehörde hat gegen einen Webseitenbetreiber ein Bußgeld in Höhe von 525.000 Euro verhängt. Die Website ermöglicht es Menschen, den Kontakt zu Familienangehörigen wiederherzustellen oder kennenzulernen. Dabei wurden sämtliche Kontaktinformationen über die gesuchten Personen ohne deren Einwilligung veröffentlicht und eine Löschung enorm erschwert, weil kein Vertreter in der EU benannt wurde.

In Norwegen wurde ein Bußgeld gegenüber einer Entwicklungsbank in Höhe von 99.875 Euro verhängt, da diese ohne Einwilligung oder sonstiger Rechtsgrundlage Kreditrating aus zahlreichen finanziellen Daten des Betroffenen zusammengestellt haben.

Die britische Datenschutzaufsichtsbehörde verhängte gegen einen bekannten Finanzdienstleister ein Bußgeld in Höhe von 104.390 Euro, weil dieser mehr als 4 Millionen Werbemails an Betroffene, ohne deren Einwilligung, versendet hat.

Zuletzt hat die irische Datenschutzbehörde ein Unternehmen, welches eine Kreditdatenbank unterhält mit einem Bußgeld in Höhe von 90.000 Euro belegt, da diese über 1.000 falsch eingetragene Bonitätsdaten an Finanzinstitutionen und Kreditnehmer übermittelt wurden. Das Unternehmen hat keine angemessenen technischen und organisatorischen Maßnahmen vorgehalten, um die Richtigkeit der Daten gewährleisten zu können. Zudem wurden keine Dokumentationen geführt, sodass ebenso die Rechenschaftspflicht verletzt wurde.

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Frank Spaeing

Frank Spaeing

Diplom-Betriebswirt, fundiertes IT-Wissen und langjährige Erfahrung in der Umsetzung von Datenschutz in Unternehmensprozessen. Der selbstständige Datenschutzberater ist ds²-Kooperationspartner in Sachsen-Anhalt.

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2021-09-07T08:51:19+02:00
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