Referenz

Bei Beschäftigtendaten von Anfang an auf den Datenschutz setzen

Nicht erst seit Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) beschäftigt viele Unternehmen das Thema Datenschutz. Insbesondere der Beschäftigtendatenschutz (Arbeitnehmerdatenschutz) beschäftigt die Arbeitgeber und Aufsichtsbehörden. Die diversen Problemfelder (beispielsweise im Bereich der Protokollierung von Mitarbeiterdaten oder aber auch hinsichtlich unzulässiger Leistungs- und Verhaltenskontrollen) führen immer öfter zu gerichtlichen Auseinandersetzungen.

Die Abgrenzung einer erforderlichen Ermittlung beispielsweise aus Compliance-Gründen ist gegenüber einer unzulässigen Arbeitnehmerüberwachung von zunehmender Bedeutung. Gerade im Beschäftigtendatenschutz ist neben der DSGVO auch das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) zu berücksichtigen. Dieses regelt den Beschäftigtendatenschutz über die DSGVO hinaus noch konkreter. Werden die gesetzlichen Anforderungen missachtet, kann der Arbeitgeber mit hohen Bußgeldern sanktioniert werden (wir berichteten diesbezüglich beispielsweise in unserem Blogbeitrag 35,3 Mio.-Bußgeld für Verstoß gegen Mitarbeiterdatenschutz).

Welche konkreten Regelungen im Unternehmen hinsichtlich der Verarbeitung von personenbezogenen Beschäftigtendaten zu treffen sind und wo möglicherweise weiterer Handlungsbedarf vorliegt, sollte im Rahmen einer Analyse ermittelt werden. Dabei sind selbstverständlich die bereits vorliegenden Regelungen und Vereinbarungen auf ihre Datenschutzkonformität zu prüfen.

Aufgrund der umfassenden Erfahrungen der ds²-Berater aus zahlreichen vergleichbaren Projekten können Sie von uns bewährte Praxislösungen mit hoher Akzeptanz bei Mitarbeitern bzw. der Mitarbeitervertretung erwarten.

Weitere detaillierte Informationen sowie mögliche Lösungsansätze zu diesem Thema erhalten Sie telefonisch unter +49 5421 308950.

Frank Spaeing

Frank Spaeing

Diplom-Betriebswirt, fundiertes IT-Wissen und langjährige Erfahrung in der Umsetzung von Datenschutz in Unternehmensprozessen. Der selbstständige Datenschutzberater ist ds²-Kooperationspartner in Sachsen-Anhalt.

zur Vita

Aktuelles zu Datenschutz und Digitalisierung

2 Millionen Euro Bußgeld – unrechtmäßiges Einwilligungsverfahren

Anfang August 2021 wurde bekannt, dass die österreichische Aufsichtsbehörde ein Bußgeld in Höhe von 2 Millionen Euro gegen die jö Bonus Club GmbH erlassen hat. Bei der jö Bonus Club GmbH handelt es sich um ein österreichisches Kundenbindungsprogramm. Hier können sich Kunden registrieren und bei mitmachenden Märkten Prämien sammeln oder Aktionscoupons erstehen.

Cookie-Banner – immer wieder für eine „Aufregung“ gut

Auch wenn die Themenvielfalt im Datenschutz weitgefächert ist, stoßen wir immer wieder auf ein bestimmtes Thema: Cookie- bzw. Consent-Banner. Mit Hilfe eines Cookie-Banners soll die Einwilligung der Webseitenbesucher zur Nutzung unterschiedlicher Cookies, z.B. Tracking für Werbezwecke, eingeholt werden. Problematisch ist die rechtskonforme Gestaltung dieser Einwilligungen. Teilweise fehlen z.B. transparente Informationen zu den eingesetzten Cookies, teilweise besteht nur die Möglichkeit der Annahme durch klicken auf einen einzelnen „okay“ Button und teilweise wird der Nutzer durch bestimmte farbliche Gestaltungen genötigt in die Cookie Nutzung einzuwilligen.

Angemessenheitsbeschluss Großbritannien

Seit dem 01.07.2021 besteht für Großbritannien ein anerkannter Angemessenheitsbeschluss. Dieser stellt eine geeignete Garantie gem. Art. 45 DSGVO dar und ermöglicht den sicheren Datentransfer in ein anderes Land außerhalb der EU/EWR.

Top 5 Bußgelder aus dem Monat Mai

Die höchsten Bußgelder im Mai verhängte die spanische Aufsichtsbehörde - gleich zwei Unternehmen erhielten ein Bußgeld in Höhe von jeweils 1,5 Millionen Euro wegen unzureichender Informationen gem. Art. 13 DSGVO (insbesondere wegen fehlendem Hinweis auf die Betroffenenrechte gem.  Art. 15 ff. DSGVO und Rechtsgrundlage).

Aufsichtsbehördliche Kontrollen

Die deutschen Aufsichtsbehörden haben nun bekannt gegeben, dass sie gemeinsam abgestimmte Kontrollen durchführen wollen, um die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben zu internationalen Datenübermittlungen zu überprüfen.

Corona-Warn-App

Die von SAP und der Telekom entwickelte Corona-Warn-App steht seit dem 16.06.2020 zum Download bereit. Die Bluetooth-gestützte App dient der Nachverfolgung von Infektionsrisiken. Dabei wird durch Bildung eines Dauer- und Entfernungsprofils nach statistischen Berechnungsvorschriften ein individueller Risiko-Score ermittelt. Wir beleuchten die datenschutzrechtlichen Themen in diesem Zusammenhang.

SMS Betrug

Aktuell werden SMS verschickt, die angebliche Pakete ankündigen. Bei einem Klick auf den Link wird Schadsoftware auf dem Smartphone installiert. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Phishing erkennen und wie Sie sich schützen können.

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2021-09-07T09:24:05+02:00
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