Die höchsten Bußgelder des Jahres 2026 stammen aus Frankreich:
Die französische Datenschutzbehörde CNIL hat
- eine Geldbuße in Höhe von 1,7 Mio. € gegen ein IT-Beratungshaus in der Rolle als Auftragsverarbeiter verhängt. Dort kam es im Jahre 2022 zu zwei Sicherheitsvorfällen. Durch Konfigurationsfehler konnten Nicht-Berechtigte im Portal auf die teils sensiblen Daten anderer Nutzer zugreifen.
- Ein Unternehmen hatte Mail-Adressen und Telefonnummern seiner Kunden an ein soziales Netzwerk weitergegeben ohne das ausreichende Informationen über die geplante Weitergabe der Daten an das soziale Netzwerk oder die Nutzung zu Werbezwecken gegeben wurden. Darüber hinaus wurde weitere Vorgaben der DSGVO missachtet. Bußgeld: 3,5 Mio.
- Nach einem Angriff auf die Systeme von Free Mobile und Free stahlen die Täter Daten von 24 Mio. Personen, darunter auch Bankverbindungen. Die Unternehmen hatten nur mangelnde technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der verarbeiteten Daten implementiert und Betroffene nicht angemessen informiert.
Bußgeld: Free Mobile:27 Mio. € und Free: 15 Mio. €.