EU-Datenschutzgrundverordnung ab 25.05.2018 anwendbar

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Heute erfolgte die Veröffentlichung der DSGVO im Amtsblatt der Europäischen Union. Damit tritt sie 20 Tage später in Kraft und wird nach einer zweijährigen Übergangszeit am 25.05.2018 für Unternehmen und Behörden anwendbar. Daraus ergibt sich ein Zeitraum von 750 Tagen ab Veröffentlichungsdatum, um die Prozesse der Datenverarbeitung den neuen Regelungen anzupassen.

In Anbetracht der Vielzahl neuer Regelungen und Anforderungen ist diese zweijährige Frist für die Umstellung in der Praxis eher kurz bemessen. Die EU-Datenschutzgrundverordnung mit ihren 99 Artikeln und 173 Erwägungsgründen ist deutlich umfangreicher als das Bundesdatenschutzgesetz. Zudem richtet die DSGVO an den nationalen Gesetzgeber die Aufgabe, auf nationaler Ebene zusätzlich bestimmte Regelungsbereiche auszugestalten bzw. gibt ihm die Möglichkeit zur Gestaltung bestimmter Bereiche an die Hand. Diese Gesetzgebungsverfahren finden ebenfalls in der laufenden Übergangszeit statt. Die Herausforderung für Privatwirtschaft und öffentliche Hand besteht somit darin, sich mit dem Regelungswerk der DSGVO vertraut zu machen, den individuellen Umstellungsbedarf festzustellen und dabei die laufende Gesetzgebung zum Datenschutz auf nationaler Ebene nicht unberücksichtigt zu lassen. Dies erfordert eine frühzeitige Analyse der bestehenden Datenschutzorganisation und eine ziel- und lösungsorientierte Planung der Maßnahmen für die Neuausrichtung, um den neuen Anforderungen zum Stichtag gerecht zu werden.

Wir werden die Entwicklungen für Sie im Auge behalten und Sie über unsere Informationsmedien regelmäßig darüber informieren.

Bei Fragen zum Thema EU-DSGVO und der notwendigen Umsetzungsplanung sprechen Sie uns bitte an.

Alle Informationen rund um die EU-DSGVO finden Sie hier.

Foto: © Andrey Kuzmin / Fotolia

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